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Bon Travail

 

Was tun, wenn die Arbeit immer mehr verschwindet? Was, wenn sie tendenziell immer mehr wird? Eine eigentümliche Doppelbewegung hat den Begriff der Arbeit unter den gegenwärtigen weltökonomischen Bedingungen erfasst: auf der einen Seite ein signifikanter Schwund, zumindest in der westlichen Welt, mit markanten Auswirkungen in sozialer wie kultureller Hinsicht; auf der anderen ein unübersehbares Ansteigen, manifest in den vielen ausgelagerten, deregulierten und informellen Ökonomien rund um den Globus. »Bon Travail« fragt nach der Spezifik der neuen schönen und gleichzeitig auch nicht so schönen Arbeitwelten. Wie wirkt sich das Wenigerwerden von herkömmlicher Arbeit aus, wenn sich zugleich ein unermüdliches Tätigsein in immer mehr Lebensbereiche hineinzieht? Lassen die Arbeits-modalitäten der Kunstwelt Rückschlüsse auf künftige gesellschaftliche Entwicklungen zu? Welche Vorboten eines post-prekären Lebens sind an aktuellen Kunstpraktiken ablesbar?

 

Die Diaspora schlägt zurück

Kunst im Kapital

Ausstellungen / Festivals